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Flock Safety streicht 270 Stellen inmitten von Datenschutzkritik
Der Hersteller von KI-Kennzeichenkameras nennt es ein freiwilliges Abfindungsprogramm; etwa 18 % der Belegschaft verlassen das Unternehmen Ende Oktober.
Flock Safety streicht etwa 270 Beschäftigte, 18 % der Belegschaft, die das Unternehmen Ende Oktober nach einem freiwilligen Abfindungsprogramm verlassen, wie Reuters meldete, berichtet TechCrunch. Ein Flock-Sprecher sagte TechCrunch am Freitag, dem 9. Oktober 2026, das Programm sei freiwillig und keine Entlassung gewesen.
Flock verkauft KI-gestützte Kennzeichenleser an Polizeibehörden und Städte. Das Unternehmen hat mehr als 100.000 solcher Kameras in den USA installiert, mit denen Polizei und Bundesbeamte nachverfolgen können, wohin Fahrzeuge fahren, berichtet TechCrunch. Der Gegenwind geht quer durch die Parteien: Florida hat die Kameras an seinen Highways verboten, und Texas stellte die staatliche Finanzierung ein, berichtet Engadget.
Mehrere Polizeibehörden, darunter Los Angeles, haben ihre Flock-Verträge wegen Datenschutz- und Bürgerrechtsbedenken auslaufen lassen. Kritiker verweisen außerdem auf falsch gelesene Kennzeichen, die zu unrechtmäßigen Kontrollen und Festnahmen führten, und auf Kameras, die ungeschützt im offenen Web standen, berichtet TechCrunch.
Für Anbieter, die KI an öffentliche Stellen verkaufen, zeigt Flocks Jahr, dass Verträge ebenso wegen der öffentlichen Meinung enden können wie wegen der Leistung.
Quellen
- TechCrunch: Surveillance company Flock cuts staff as privacy backlash grows. Geprüft am
- Engadget: Flock Safety is reportedly planning major layoffs. Geprüft am