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SynthID Detector: Google öffnet Prüfung auf KI-Medien für alle
Jeder kann jetzt ein Bild, Video oder eine Audiodatei hochladen, um das Wasserzeichen zu prüfen, das Google, OpenAI, Nvidia und Kakao verwenden.
Google hat SynthID Detector am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, für alle geöffnet, auf Englisch und weltweit, berichtet TechCrunch. In seiner Ankündigung beschreibt Google die Website als Prüfung, ob ein Bild, ein Video oder eine Audiodatei SynthID enthält. SynthID ist das unsichtbare Wasserzeichen, das Google seit 2023 in KI-generierte Inhalte einfügt. Bisher konnten es nur ausgewählte Journalisten, Medienprofis und Forscher nutzen.
Der Detektor liest Markierungen aus Googles eigenen Modellen und von Partnern: OpenAI, Nvidia und Kakao, Apple soll folgen, so Google. Google sagt, es habe bisher mehr als 180 Milliarden Bilder und Videos sowie 240.000 Jahre Audio markiert. Die in Suche, Gemini-App und Chrome eingebauten Prüfungen bearbeiten bereits mehr als eine Million Anfragen am Tag.
TechCrunch listet die Formate auf: 11 Bildtypen, darunter JPG, PNG, WEBP und HEIC, Videos als MP4, MOV und WEBM sowie sechs Audioformate. Es nennt Nano Banana, Veo und Lyria unter den Modellen, die ihre Ergebnisse markieren. TechCrunch merkt außerdem an, dass Microsoft und Meta eigene Wasserzeichenstandards betreiben und dass diese Tools nicht unfehlbar sind.
Für Marken, die KI-erstellte Anzeigen schalten, kann nun jeder ein Werbemittel hochladen und sehen, ob es die Markierung trägt. Ein sauberes Ergebnis beweist wenig, da Inhalte aus Tools außerhalb des Systems gar kein SynthID tragen.
Quellen
- Google: Google expands SynthID Detector for AI content. Geprüft am
- TechCrunch: Google’s new SynthID website can identify AI-generated media. Geprüft am