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Google gibt Gemini 4 Argon zuerst für Cyber-Verteidiger frei
Googles neues Frontier-Modell geht am ersten Tag an Sicherheitspartner, danach folgen zahlende API-Kunden und Ultra-Abonnenten.
Google hat Gemini 4 Argon, sein neues Spitzenmodell, am Mittwoch, 30. September 2026, veröffentlicht. Zuerst nutzen es Sicherheitsteams im Fairwind Program, so Google. Google sagt, als Nächstes kämen zahlende API-Kunden und Abonnenten von Google AI Ultra; ein Datum habe es nicht festgelegt.
Das Modell ist für lange Reasoning-Aufgaben gebaut, mit der Cyberabwehr als Hauptanwendung. Laut Google führt Argon einen schweren Softwarefehler ohne menschlichen Zwischenschritt von der Entdeckung bis zum funktionierenden Fix. Innerhalb von Google setzen Entwickler es bereits bei der Fehlersuche und bei Codebase-Migrationen ein, berichtet TechCrunch.
Nach Googles eigenen Zahlen liegt Argon bei 13 der 18 veröffentlichten Benchmarks auf Platz eins oder geteiltem Platz eins. Auf dem Coding-Benchmark DeepSWE erreicht es 77,9 % gegenüber 74,2 % bei Claude Opus 5.5 und 74,1 % bei GPT-6 Astra, berichtet VentureBeat. Eine einzelne Antwort kann jetzt eine Million Token lang werden, zuvor waren es 64.000.
Die Einführungspreise betragen 2 $ pro Million Eingabe-Token und 10 $ pro Million Ausgabe-Token. Später verdoppeln sie sich auf 4 $ und 20 $, so Google.
Für Teams, die Modellzugang einkaufen, entspricht der Einführungspreis der Preisliste von Claude Sonnet 5.5. Der Haken ist der Zugang: Die meisten Käufer können Argon heute nicht aufrufen.
Quellen
- Google: Gemini 4 Argon. Geprüft am
- TechCrunch: Google releases Gemini 4 Argon, called its most powerful model yet. Geprüft am
- VentureBeat: Google unveils Gemini 4 Argon, retaking benchmark lead over OpenAI and Anthropic, but in limited release. Geprüft am