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IWF hebt Wachstumsprognose wegen KI an und warnt vor KI-Crash
KI-Investitionen stützen in diesem Jahr die Weltwirtschaft, sagt der Fonds, während hohe Bewertungen und Schulden das Risiko eines scharfen Einbruchs erhöhen.
Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum 2026 am Dienstag, 13. Oktober 2026, auf 3,1 % angehoben, nach 3 % im Juli, berichtet CNBC. Hohe KI-Investitionen hätten die ersten sechs Monate des Jahres über die Erwartungen getragen, so der Fonds, während der Krieg im Nahen Osten und teure Energie in die Gegenrichtung zögen.
Der Bericht zur Finanzstabilität, der zweimal im Jahr erscheint und am selben Tag veröffentlicht wurde, nennt drei Gefahren für die Märkte, berichtet der Guardian. Ein Absturz bei KI-Aktien ist eine davon; höhere Kosten für Staatskredite und ein großer Cyberangriff sind die anderen. Der Bericht verweist auf hohe Bewertungen, wachsende Schulden und zirkuläre Finanzierungsdeals, die das Schicksal von KI-Unternehmen miteinander verknüpfen. Vor zehn Jahren machten die sieben größten US-Techwerte 12 % des S&P 500 aus, des wichtigsten Index großer US-Unternehmen. Heute sind es mehr als 35 %.
Der Fonds stellt außerdem infrage, ob KI überhaupt das Ausgabenniveau der riesigen Cloud-Konzerne braucht, ergänzt der Guardian. Der IWF geht nicht so weit, einen Zusammenbruch vorherzusagen. Seine Stresstests, in denen Banken einen simulierten Einbruch durchlaufen, ergeben, dass das System stark genug ist, einen schweren Abschwung zu überstehen, berichtet The Register.
Für alle, die KI-Budgets planen, zählt der IWF den KI-Boom jetzt zugleich als wichtige Stütze der Weltwirtschaft und als eines von drei Hauptrisiken für die Finanzstabilität.
Quellen
- CNBC: IMF sees milder global slowdown as AI boom offsets war hit, warns resilience is nearing limits. Geprüft am
- The Guardian: Threat of AI share crash puts world financial stability at risk, says IMF. Geprüft am
- The Register: AI bubble could burst and take global economy with it, IMF warns. Geprüft am