KI-News · Weißes Haus · Politik
Trump macht Jay Clayton zum Chef einer Super Intelligence Force
Der Geheimdienstchef leitet eine Task Force des Weißen Hauses, die 120 Tage Zeit hat, über Risiken und Nutzen von KI zu berichten.
Präsident Donald Trump hat Jay Clayton, den Director of National Intelligence, an die Spitze einer neuen Taskforce des Weißen Hauses zu KI mit dem Namen Super Intelligence Force gestellt, berichtete das Wall Street Journal am Samstag, 3. Oktober 2026. Die Gruppe hat 120 Tage Zeit, einen Bericht über die Risiken und Chancen von KI vorzulegen, meldet Reuters.
Ihre Aufgabe ist es, KI-Risiken, den Umgang von Bundesbehörden mit Meldungen über Sicherheitsverletzungen und Hacks sowie die Möglichkeiten der Regierung im Rahmen ihrer Befugnisse zu bewerten. Emil Michael, Scott Kupor und FTC-Chef Andrew Ferguson sind stellvertretende Vorsitzende. Vizepräsident JD Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth, Finanzminister Scott Bessent und Stabschefin Susie Wiles gehören ihr an, dazu David Sacks und Condoleezza Rice als externe Berater, laut Reuters. Clayton sagte, das Risiko, nicht Erster zu sein, sei hoch.
Laut der Zusammenfassung des Interviews von Investing.com will die Task Force mit KI-Unternehmen zusammenarbeiten und deren eigene Schutzvorkehrungen bestehen lassen sowie neue Regeln vermeiden, die die Entwicklung bremsen. Die Ernennung folgt auf Trumps Anordnung vom 29. September, die KI in der gesamten Regierung in Super Intelligence umbenannte.
Für KI-Anbieter und die Unternehmen, die bei ihnen einkaufen, ist der nächste Meilenstein der Bericht, der innerhalb von 120 Tagen fällig ist, also etwa Ende Januar 2027, gerechnet ab dem 3. Oktober: Sein Auftrag sind Risiko- und Verstoßmeldungen im Rahmen von Befugnissen, die die Regierung bereits hat.
Quellen
- Reuters: Trump names intelligence chief Clayton as AI czar, to head task force, WSJ reports. Geprüft am
- Investing.com: Trump’s new AI czar outlines U.S. strategy for AI risks and leadership, WSJ says. Geprüft am