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Apollo-Ökonom sieht keinen KI-Ertrag außerhalb von Big Tech

Torsten Sloks Diagramme zeigen: Umsatz pro Beschäftigtem und Gewinnmargen stagnieren im S&P 500 ohne die sieben größten Tech-Konzerne.

Von Alexandre S. , 00:30 UTC

Das Geld, das in KI fließt, ist laut dem Chefökonomen von Apollo Global Management bei den Gewinnen der meisten großen US-Unternehmen noch nicht angekommen. In einer Notiz vom 24. Oktober 2026 teilte Torsten Slok den S&P 500 in seine sieben größten Tech-Konzerne und die übrigen 493; bei den sieben steigen Umsatz pro Beschäftigtem und Gewinnmargen, bei den übrigen stagnieren sie, berichtet PPC Land.

Retro-futuristische Illustration: ein gestreifter Sonnenuntergang über einem Gitterhorizont unter einem Sternenhimmel, mit gestapelten Münzen am Horizont.
Illustration von adtestbench nach „AI delivers ‚zero financial payoff‘ to most companies, Apollo economist says“,

Sloks Urteil fällt deutlich aus: KI habe „null finanziellen Ertrag für das Unternehmensamerika außerhalb der Tech-Branche“ gebracht, zitiert ihn TechCrunch aus seiner Notiz. Anhand der Apollo-Diagramme beziffert PPC Land die Marge der 493 seit 2023 auf 9 bis 10 %, bei den großen Sieben auf knapp 30 %. Von sinkenden KI-Preisen erwartet Slok wenig, da die meisten Geschäftsentscheidungen seiner Ansicht nach auf Urteilsvermögen beruhen, wo er die Software im Nachteil sieht.

Auch die Werbebranche hat eigene Nutzungszahlen. Unsere Bestandsaufnahme der KI-Werbezahlen (geprüft am 2. Oktober 2026) verzeichnet die Aussage von Metas Finanzchef, mehr als 8 Millionen Werbetreibende hätten mindestens eines der generativen KI-Creative-Tools genutzt, ohne veröffentlichte Methodik.

Nach Sloks eigener Aufteilung gehört Meta, das 8 Millionen Werbetreibende bei seinen KI-Creative-Tools meldet, zu den sieben Firmen mit steigenden Margen.