KI-News · Google DeepMind · Genie 4
Googles Genie 4 erzeugt steuerbare Welten mit Ton
Das neue Weltmodell von DeepMind erstellt interaktive Szenen, die sich per Texteingabe umlenken lassen, hält sie zwei Minuten lang stabil und ergänzt unterwegs Musik und Dialoge.
Google DeepMind hat am Dienstag, 27. Oktober 2026, Genie 4 vorgestellt. Es ist ein Weltmodell, also eine KI, die eine Szene erzeugt, durch die man sich bewegen kann, während sie läuft. Während des Betriebs lässt sie sich per Texteingabe ändern, etwa mit neuem Wetter, einer neuen Figur oder einem neuen Kamerawinkel, heißt es in Googles Beitrag. Ton gehört dazu: Hintergrundgeräusche, Filmmusik und sprechende Figuren.
Szenen halten bis zu zwei Minuten zusammen, gegenüber einer Minute bei Genie 3, berichtet TechCrunch. Gemini führt jetzt Regie: Es zerlegt eine Anfrage in Schritte und prüft jedes Bild, das Genie erzeugt, während Gemini Omni die Optik festlegt. Zuerst bekommen ausgewählte Tester Zugang; danach folgen Abonnenten von Google AI Ultra in Project Genie sowie frühe Partner über die Gemini API. Google nennt als Einsatzfelder Robotertraining, Spiele und Bildung.
Ultra ist Googles Top-Tarif. Laut unserer Prüfung vom 27. Oktober kostet er 99,99 $ pro Monat mit 10.000 Flow-Credits oder 199,99 $ mit 25.000 Credits; ein 720p-Clip mit Gemini Omni Flash kostet in Flow in jedem Tarif 7 bis 15 Credits.
Genie 4 baut auf Gemini Omni auf, dem Modell, das schon heute 720p-Clips in Flow für 7 bis 15 Credits in jedem Tarif erzeugt. Genie selbst kommt über den Ultra-Tarif für 99.99 oder 199,99 $ zu den Abonnenten; für die meisten Werbeteams kommt ein kurzer Clip daher weiterhin aus Flow.