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Google öffnet den Checkout im AI Mode für Käufer in Kanada

Zuerst dabei sind Lululemon, Simons, Shoppers Drug Mart und ausgewählte Shopify-Händler. Google beginnt nach eigenen Angaben nächstes Jahr, den Zugang über das Merchant Center auf weitere Händler zu erweitern.

Von Alexandre S. , 04:30 UTC

Google Kanada teilt mit, dass Käufer jetzt direkt im AI Mode der Suche und in der Gemini-App einkaufen können. Der Rollout startete am 4. November 2026 mit vier Verkäufergruppen: Simons, lululemon, Shoppers Drug Mart und ausgewählten Shopify-Händlern.

Retrofuturistische Illustration: ein gestreifter Sonnenuntergang über einem Gitterhorizont unter einem Sternenhimmel, auf dem Horizont steht ein Einkaufswagen.
Illustration von adtestbench nach „A new way to shop: Introducing a more intuitive, agentic shopping experience for consumers and retailers in Canada“,

Grundlage ist das Universal Commerce Protocol, ein offener Standard, über den Shopping-Agenten, Shops und Zahlungsanbieter miteinander kommunizieren. Bezahlt wird über Google Pay mit den in Google Wallet gespeicherten Karten- und Lieferdaten. Der Shop bleibt Seller of Record, also das Unternehmen, das rechtlich für die Bestellung verantwortlich ist, erklärt CBC. The Globe and Mail berichtet, dass der Käufer den Kauf bestätigen muss und der Checkout zuerst in den USA und Australien startete, früher im Jahr 2026.

Händler zahlen für den Zugang nichts, sagte Googles Retail-Chef in Kanada gegenüber CBC. Google beginnt nach eigenen Angaben nächstes Jahr, den Zugang zu erweitern, mit einer einfacheren Einrichtung im Merchant Center, der Produktdatenbank für Shops. Außerdem arbeite Google mit Händlern an Treuebelohnungen.

Die Schätzungen zur Nachfrage gehen auseinander. Google sagt, 59 % der kanadischen Weihnachtskäufer wollen ein KI-Tool nutzen, so eine Oktober-Umfrage mit Angus Reid. CBC stellt dem 39 % von Deloitte und 28 % von PwC gegenüber.

Das Merchant Center speist schon andere Google-Formate. Unser Ratgeber zu Shoppable Video, aktualisiert am 24. Oktober, nennt einen Merchant-Center-Feed mit mindestens vier Produkten als Quelle des Produktpanels unter YouTube-Anzeigen.

Google verortet die einfachere Checkout-Einrichtung im Merchant Center, also in dem Konto, über das ein Shop bereits diese YouTube-Produktpanels speist.