adtestbench Higgsfield
DE

KI-News · The Trade Desk · Dstillery

Trade Desk verbindet Koa mit Dstillerys Agenten für Zielgruppen mitten in der Kampagne

Laut Adweek können die beiden KI-Agenten jetzt mitten in einer laufenden Kampagne eine individuelle Anzeigenzielgruppe aufbauen. Dstillery zufolge schrumpft ein Vier-Tage-Job so auf Minuten, während Media Buyer die Wirkung auf die Ausgaben infrage stellen.

Von Alexandre S. , 04:30 UTC

Dstillerys Chief Product Officer Taejin In beziffert die übliche Wartezeit für eine über The Trade Desk gekaufte individuelle Zielgruppe auf vier Tage, weil Menschen sich von Hand abstimmen. Die beiden Unternehmen haben ihre KI-Agenten nun verbunden, was die Dauer nach eigenen Angaben auf Minuten senkt, berichtete Adweek am 4. November 2026.

Retro-futuristische Illustration: ein gestreifter Sonnenuntergang über einem Gitterhorizont unter einem Sternenhimmel, mit einem Satelliten am Horizont.
Illustration von adtestbench nach „The Trade Desk and Dstillery Link AI Agents to Reshape Audiences Mid-Campaign“,

Ask Koa, der Gesprächsassistent von The Trade Desk, tauscht jetzt Nachrichten mit Dstillerys Agenten DS-1 aus, während eine Kampagne läuft. Auf Basis der Anzeigenleistung und der gewünschten Reichweite des Werbetreibenden entwerfen die Agenten eine neue Zielgruppe, die Media Buyer in The Trade Desk aktivieren können.

DS-1 gibt es seit März, es basiert auf dem Model Context Protocol, einer gängigen Methode, KI-Tools an andere Software anzubinden, berichtete AdExchanger damals. Dstillerys eigene Mitteilung gab seinerzeit an, ein früher Nutzer, Keynes, habe einen 48-Stunden-Job auf fünf Minuten gesenkt. Adweeks Zusammenfassung ergänzt, dass Media Buyer abgesehen vom Tempo bezweifeln, ob die Integration zu höheren Ausgaben führt.

Über das Model Context Protocol erreichen Agenten auch Metas Anzeigen: Auf der Einrichtungsseite nannte Meta Claude und Claude Code unter vier unterstützten Agenten (Stand 26. September, unsere Liste von Tools für Media Buyer).

Dstillerys vier Tage sind 29 % eines zweiwöchigen Flights. Nach eigenen Zahlen bringt die Ersparnis also bei kurzen Flights am meisten und bei Always-on-Kampagnen am wenigsten.