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DoorDash: nur einige Hundert Bestellungen von KI-Agenten

DoorDash und Amazon erklärten Investoren, dass externe KI-Agenten den Umsatz bislang kaum bewegen. DoorDash hält es für möglich, eines Tages in ihnen Werbung zu schalten.

Von Alexandre S. , 00:45 UTC

DoorDash liefert laut seinem Geschäftsbericht 2025 täglich rund 3 Millionen Bestellungen aus. Dagegen haben KI-Agenten, die im Auftrag einer Person einkaufen, etwa Muse von Meta, Instinct und Fo, insgesamt einige Hundert Bestellungen geschickt, sagte DoorDash am 29. Oktober 2026 Analysten, wie TechCrunch berichtet. Die eigene App nimmt weiterhin fast jede Bestellung entgegen. CEO Tony Xu sieht später eine mögliche Gelegenheit, in diesen Agenten Werbung zu schalten.

Retrofuturistische Illustration: ein gestreifter Sonnenuntergang über einem Gitterhorizont unter einem Sternenhimmel, auf dem Horizont steht ein Einkaufswagen.
Illustration von adtestbench nach „DoorDash said it's only received 'several hundred' orders from AI agents“,

Amazons Andy Jassy ging am selben Tag weiter. Amazon bewirbt seinen eigenen Assistenten, Alexa for Shopping, und hat Muse im September aus seinem Shop ausgesperrt. Externe Agenten gewännen kaum Käufer, sagte Jassy Analysten, weil das Erlebnis „immer noch nicht großartig und auch nicht bequemer“ sei als der Einkauf direkt beim Händler, wie Fortune berichtet. Außerdem schloss er sie als Ursache für Amazons schwächere Werbeumsätze im dritten Quartal aus.

Assistenten tragen bereits Werbung. Von den Assistenten-Tarifen in unserer Datenbank gibt nur ChatGPTs Go-Tarif an, Werbung enthalten zu können, laut der archivierten OpenAI-Preisseite vom 5. September 2026, die unser ChatGPT-Eintrag nennt. Bei Claude und Gemini ist es bei keinem Tarif so.

Die Idee von Agenten-Anzeigen, die DoorDash ins Spiel gebracht hat, stützt sich also vorerst auf einige Hundert Bestellungen, während ChatGPT schon Werbeplätze in einem Assistenten verkauft.