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KI-Agenten für TV-Werbung: Swivel und Magnite ohne Standard

Anzeigen auf dem Startbildschirm und Pause-Anzeigen lassen sich über automatisierten Handel schwer einkaufen, deshalb übergeben Verkäufer diese Deals an KI-Agenten.

Von Alexandre S. , 03:40 UTC

KI-Agenten werden auf die ungewöhnlichsten Anzeigen im Fernsehen angesetzt. Programmatic Buying, der automatisierte Handel mit Online-Werbung, tut sich schwer mit Pause-Anzeigen, Kacheln auf dem Startbildschirm und Sponsorings, weil sie sich je nach Streaming-App und TV-Modell unterscheiden können, ohne gemeinsamen Standard über Publisher hinweg, sagte Swivel am 6. November 2026 gegenüber AdExchanger. Neuere Standards für Anzeigen auf dem Startbildschirm und Pause-Anzeigen haben noch keine breite Zustimmung gefunden, ergänzt das Medium.

Retro-futuristische Illustration: ein gestreifter Sonnenuntergang über einem Gitterhorizont unter einem Sternenhimmel, mit einem Satelliten am Horizont.
Grafik von adtestbench nach „Swivel Wants To Create Agentic Infrastructure For CTV“,

Swivel, ein Start-up, das Menschen mitgegründet haben, die hinter dem Ad-Server SpringServe stehen, sagt, Agenten könnten diese Verkäufe trotzdem automatisieren, ebenso Anzeigen, die während einer Sendung in einer Abfolge erscheinen müssen. Kunden sind Publisher, die Unternehmen, die den Werbeplatz verkaufen. Post-Campaign-Reporting, Yield (das Maximum aus jedem Werbeplatz herausholen), Pacing und Budgetierung bekommen jeweils einen eigenen Agenten, und viele Publisher setzen nur einen oder zwei ein, um ihren Anzeigenbetrieb nicht zu stören.

In derselben Woche sagte Magnite Investoren, agentische Workflows helfen inzwischen beim Verkauf von Werbeplätzen auf den Startbildschirmen von LG-Fernsehern, berichtet AdExchangers Überblick. Connected TV, also Streaming auf internetfähigen Geräten, macht demnach inzwischen 53 % des Geschäfts aus.

Teil der Antwort von Swivel-Mitgründer Joseph Hirsch auf das dichte Feld ist das Ad Context Protocol, ein offener Standard von AgenticAdvertising.org für Agenten, die Medien planen und einkaufen, und der laut AdExchanger gewissermaßen in Konkurrenz zu den Frameworks des IAB Tech Lab steht. Eine Datei darin, adagents.json, ist die Liste eines Publishers mit den Agenten, die seinen Werbeplatz verkaufen dürfen.

Swivel und Magnite arbeiten beide auf der Verkaufsseite. Auf unserer Seite für Media Buyer, aktualisiert am 23. Oktober, steht kein Tool, das Connected TV erwähnt.

Die Datei adagents.json gibt einem Media Buyer eine konkrete Prüfung an die Hand, wenn ein Agent einen Platz auf dem Startbildschirm anbietet: ob der Publisher ihn zum Verkauf autorisiert hat.